Zyklusmonitoring

Der weibliche Zyklus ist gekennzeichnet durch einerseits ein fein getaktetes Zusammenspiel der Hormone FSH, LH, Östrogen und Progesteron und andererseits durch deren Zielorgane, den Eierstöcken und der Gebärmutter.

Die regelrechte Reifung eines Follikels, die Produktion von Östrogenen und der davon abhängende Aufbau einer „kompetenten“ Gebärmutterschleimhaut können nur gelingen, wenn die Ausschüttung von LH und FSH einem streng definierten Plan folgen. Wichtig ist, dass die Zielorgane auf die Stimulation der beiden Hormone ansprechen.


Ebenso verhält es sich mit dem Eisprung und dem damit verbundenen Umbau der Gebärmutterschleimhaut. Nur wenn der Geschlechtsverkehr zum richtigen Zeitpunkt, idealerweise ein bis zwei Tage vor dem eigentlichen Eisprung stattfindet, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit für eine Schwangerschaft. Und nur wenn der aus dem gesprungenen Follikel hervorgegangene Gelbkörper ausreichend Progesteron produziert, ist die Schleimhaut der Gebärmutter in der Lage einen sich entwickelnden Embryo aufzunehmen.

Überprüfung der Zusammenhänge

Um diese Zusammenhänge umfassend zu überprüfen, stehen uns die Möglichkeiten der Blutentnahme und Hormonbestimmung sowie hochauflösende Ultraschallgeräte zur Verfügung.

Ein Zyklusmonitoring ist die Abfolge von zumeist drei dieser Untersuchungen zu unterschiedlichen Zeiten: zu Beginn des Zyklus, um den erwarteten Eisprung herum sowie ca. 7-10 Tage nach dem Eisprung. Beeinträchtigungen können damit erkannt und entsprechende Behandlungsansätze gezielt eingeleitet werden.


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