Mikrobiom

Das Mikrobiom des Menschen besteht aus Bakterien und Pilzen. Es umfasst nach heutigen Schätzungen etwa 39 Billionen dieser Mikroorganismen, die sich vor allem im Darm, aber auch auf der Haut und auf allen Schleimhäuten befinden. Mikrobiome schützen uns vor Erregereintritten, bekämpfen Entzündungen, verdrängen Krankheitserreger, sind an der Synthese von Vitaminen beteiligt, unterstützen die Verdauung oder dienen als Energiequelle für Schleimhautzellen.


Was ist das Mikrobiom?

Wie unser Mikrobiom zusammensetzt ist, hängt zum einem von unseren genetischen Voraussetzungen ab, zum anderen wird es aber von unserem Lebensstil beeinflusst. Letzteren haben wir selber in der Hand. Lange ist schon bekannt, dass Infektionen im Genitaltrakt zu schlechteren Schwangerschaftsraten, Fehl- oder Frühgeburten führen können.

Neuere Studien zeigen, dass das Gleichgewicht der Bakterien in der Gebärmutterschleimhaut und Scheide für eine erfolgreiche Implantation ein zentraler Faktor ist. Wenn in diesem Mikrobiom vorwiegend der „richtige“ Lactobacillus zu finden ist, ist die Schwangerschaftsrate besonders hoch. Anders herum ist ein Transfer bei einem Ungleichgewicht des Mikrobioms möglicherweise ungünstig.

Eine genitale Fehlbesiedelung („Dysbiose“) sollte vor einer geplanten Schwangerschaft behandelt werden.


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